Heimspiel - Das Sportmagazin
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Wormatia Worms

Beim 0:3 gegen den SSV Ulm 1846 ist schon kurz nach der Pause alles entschieden.

Wie schon in Stadtallendorf wurde auch in Ulm mit zwanzig Minuten Verspätung angepfiffen. Diesmal war kein Unwetter, sondern ein Stau auf der Autobahn der Grund dafür.

Rekordverdächtige 20 Sekunden nach Anpfiff gerieten die Wormaten in Rückstand, Reicherts Schuss landete abgefälscht im Tor. Die Gastgeber zogen in den Anfangsminuten noch ein paar Mal an und sich dann zurück. Deutlich mehr Ballbesitz, aber keine Torgefahr durch Wormatia waren das Ergebnis gegen absolut souveräne Ulmer, die dann auch noch bei Kontern gefährlich waren und vor der Pause erhöhten. Wieder war Pech dabei. Den Freistoß köpfte Marco Raimondo-Metzger unabsichtlich genau zu Kienle, dessen von Morina mit der Hacke verlängerte Hereingabe prallte von Ugurtan Kizilyars Kopf genau zu Braig - und der versenkte unhaltbar mit einem perfekten Fallrückzieher (40.).

Selbst durch Standards ging nichts beim VfR, bis zum Schlusspfiff gab es keinen einzigen Eckball. Anders bei den Hausherren, für die Campagna direkt nach Wiederanpfiff einen Freistoß in den Winkel drosch (48.). Die Wormaten liefen zwar weiter an und versuchten zumindest noch Ergebniskorrektur, aber auch hier waren die Ulmer Gelegenheiten deutlich gefährlicher. Am Ende blieb es beim klaren und nie gefährdeten 3:0-Sieg der Gastgeber.

Am Freitag ist nun Hessen Kassel zu Gast in der EWR-Arena und dann gilt definitiv "verlieren verboten", will man die Hessen nicht bis auf einen Punkt heranziehen lassen. Ein absolutes Schlüsselspiel im Abstiegskampf, für das Ricky Pinheiro wieder zur Verfügung stehen und Thomas Gösweiner seine im Spiel erlittene Oberschenkel-Blessur hoffentlich auskuriert haben wird.

(Quelle:www.wormatia.de)

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© Rosemarie Brenner