Heimspiel - Das Sportmagazin
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TSG Ludwigshafen Friesenheim "Die Eulen"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dominik Ebner hatte mit einem Durchbruch bei erhobenem Arm der Schiedsrichter den TBV Lemgo in der letzten Minute mit 23:22 in Führung geworfen, doch die Eulen aus Ludwigshafen nutzten die verbleibenden Sekunden. Nach einem Freiwurf stieg Gunnar Dietrich hoch und beförderte das Spielgerät Zehntelsekunden vor dem Ertönen der Sirene über die Linie. Die Gäste jubelten mit ihren mitgereisten Fans über das 23:23, der zweite Punkte im Saisonverlauf ließ die Eulen auch die Rote Laterne an Bietigheim weiterreichen. Lemgo hingegen verpasste den vierten Saisonsieg und steht mit 7:13 Punkten weiterhin auf dem elften Platz der Tabelle. Vor 3.093 Zuschauern waren Tim Hornke mit 8/3 Toren für Lemgo sowie Pascal Durek und Jerome Müller mit je fünf Treffern für die Eulen die besten Werfer der Partie.

 

Nach zwei Minuten erzielte Tim Suton den ersten Treffer des Abends und danach nahm die Partie zwischen dem TBV Lemgo und den Eulen Ludwigshafen zunächst Fahrt auf. Jonathan Scholz, Donat Bartok, Jerome Müller und Tim Hornke - vier Toren binnen nicht einmal einhundert Sekunden sorgten für das 3:2. Pascal Bührer mit dem Ausgleich und Patrick Zieker mit der erneuten Führung legten in den nächsten beiden Minuten noch nach, danach aber kamen die Deckungsreihen etwas besser ins Spiel. 

Beim Stand von 4:4 eröffnete sich den Gästen nach einer Glanztat von Torhüter Stefan Hanemann die Chance auf die Führung, doch auf der Gegenseite war auch Peter Johannesson auf dem Posten. Ein Siebenmeter von Tim Hornke und der Ausgleich von Jerome Müller sorgten für das 5:5 in der zehnten Minute, bis zur Pause sollten beide Teams ihre Anzahl lediglich verdoppeln können. Die Deckungsreihen zeigten sich nun bestens organisiert, dahinter überzeugten die Torhüter und so ging es ausgeglichen durch den ersten Abschnitt. 

Tim Suton und Tim Hornke sorgten mit einem Doppelschlag beim 8:6 kurzzeitig für eine Zwei-Tore-Führung, doch Frederic Stüber sorgte mit dem Ende einer gut achtminütigen Durststrecke für den Anschlusstreffer. Zuvor war Stüber gleich doppelt an Johannesson gescheitert, doch auf der Gegenseite hatte auch Hanemann pariert. Das Pendel schien sich dennoch zu Gunsten der Gastgeber zu wenden, Tim Hornke und Tim Suton erhöhten auf 10:7. 

Doch in den letzten vier Minuten des ersten Abschnitts sollte der TBV diesen Vorsprung durch Unkonzentriertheiten wieder verspielen: Jerome Müller und Gunnar Dietrich führten die Gäste in Überzahl auf ein Tor heran. Florian Kehrmann nahm die Auszeit, doch ein Fehlpass im nächsten Angriff gab den mit personellen Problemen angereisten Eulen aus Ludwigshafen die Chance auf den Ausgleich. Lemgo kassierte eine Zeitstrafe und ein Siebenmeter von Pascal Durak sorgte für den 10:10-Pausenstand, denn Lemgo sollte die verbleibende Minute nicht mehr für einen weiteren Treffer nutzen können. 
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-108815.html

 

Die ersten Minuten nach Wiederbeginn gehörten den Hausherren, Fabian van Olphen und Donat Bartok erhöhten auf 12:10. Doch die Eulen ließen sich nicht abschütteln, sie trafen in Unterzahl und sogar als sie zwei Akteure weniger auf dem Parkett hatte. Die Lemgoer verloren den Ball im Angriff und im Gegenstoß sorgte Jerome Müller für das 13:13. Lemgo legte weiter vor, den nächsten Treffer erzielte Fabian van Olphen nach einem Ballgewinn in das verwaiste Tor des Gegners. Ludwigshafen kämpfte verbissen um den Anschluss. Doch die Lemgoer schienen die Oberhand zu gewinnen, nach dem erneuten Führungstreffer von Tim Hornke sorgten Patrick Zieker und wieder Hornke in Überzahl für das 17:14. 

Bei numerischer Gleichzahl kämpfte sich Ludwigshafen wieder auf ein Tor heran, doch Tim Suton und Tim Hornke erhöhten den Abstand nach einer Auszeit von Florian Kehrmann beim 19:16 wieder auf drei Tore. Ein Schlüssel blieb dabei der glänzend aufgelegte Peter Johannesson im Tor. Doch erneut gab der Favorit die Führung binnen Minuten wieder aus der Hand. Jerome Müller, Jannik Hofmann und Pascal Bührer sorgten mit einer Dreier-Serie für das 19:19, mit dem es in die letzten zehn Minuten ging. Nach einer Parade von Stefan Hanemann bot sich sogar die Chance auf die Führung, doch wieder war auf der Gegenseite auch Johanesson zur Stelle. 

Isaias Guardiola warf wieder den TBV in Vorlage, der in Überzahl durch Dominik Ebner sogar das 21:19 nachlegte. Erneut schienen die Hausherren alle Trümpfe in der Hand zu haben, doch erneut kämpfte sich Ludwigshafen zurück in die Begegnung: Ein Doppelschlag von Pascal Durak sorgte für das 21:21. Tim Suton legte vor, doch Frederic Stüber wurde auf der Gegenseite gut am Kreis in Szene gesetzt und sorgte für das 22:22, mit dem es in die letzte Minute ging. 

Die Eulen hatten die Partie zu einem Thriller gemacht, doch nach einer Auszeit legte wieder der TBV vor: Dominik Ebner brach durch und erzielte das 23:22. Die Gästen lagen über die gesamten sechzig Minuten nicht einmal in Führung, doch sie belohnten sich für ihre Moral mit einem Punkt: Nach einem Freiwurf übernahm der ehemalige Lemgoer Gunnar Dietrich, der sich zuvor einige Fehlwürfe geleistet hatte, die Verantwortung: Er stieg auf und jubelte wenig später mit seinen Teamkameraden - Sekundenbruchteile vor der Sirene hatte der Ball die Linie überschritten und das 23:23 sowie die Punkteteilung besiegelt. 
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-108815.html

 
 
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© Rosemarie Brenner