Heimspiel - Das Sportmagazin
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TSG Ludwigshafen Friesenheim "Die Eulen"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlusslicht Eulen Ludwigshafen hat die Chance auf etwas Zählbares am heutigen Abend verpasst, stattdessen konnte die TSV Hannover-Burgdorf mit dem knappen 27:25 (15:15) zwei Punkte mitnehmen und damit den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf zehn Pluspunkte ausbauen. Die Recken bleiben weiterhin vier Zähler hinter dem VfL Gummersbach, der den wichtigen sechzehnten Platz belegt.

 

Die Recken starteten ohne den anschlagenen, aber auf der Bank sitzenden Fabian Böhm in die Partie und Nejc Cehte sollte den Auftakttreffer setzen. Auf der Gegenseite konnte Gunnar Dietrich mit ein wenig Fortune - Pevnov fälschte den Wurf entscheidend ab - postwendend egalisieren. 

Bei beiden Teams war die Abwehr noch nicht auf Betriebstemperatur, kein Team konnte sich absetzen. Ein Lattenkracher von Jerome Müller auf der einen und ein von Stefan Hanemann gehaltener Siebenmeter von Timo Kastening verhinderten unter anderem eine noch torreichere Anfangsphase. 

Die Recken konnten sich in der Folgezeit auch bei Martin Ziemer bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Der erfahrene Torhüter, dessen Vertrag nicht verlängert wurde, zeigte einige Paraden und fing auch einen Gegenstoßpass mit gutem Augenmaß ab. Bei den Eulen war vor allem Rückraumshooter Jerome Müller mit zwei Treffern zum 4:4 auf Betriebstemperatur. Ein Fehlwurf des Linkshänders sollte dann aber die Recken mit zwei Toren (4:6) in Führung bringen. 

Noch nicht im Spiel war hingegen Winterneuzugang David Spiler bei den Hausherren, der Slowene nahm sich einige unvorbereitete Würfe und hatte Glück, dass wie beim 5:6 auch mal der Abpraller bei Frederic Stüber landete. Die Partie pendelte sich bei ein bis zwei Toren Vorsprung für die Recken ein, Ziemer konnte zwar einen Siebenmeter von Durak halten - der Flügelspieler sicherte sich aber den Abpraller und netzte zum 9:10 (21.) ein. 
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-112528.html

 

Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs verletzte sich Evgeny Pevnov in einem offensiven Zweikampf an seiner alten Wirkungsstätte und musste durch Ilija Brozovic ersetzt werden. Die Eulen konnten wenig später durch einen Gegenstoß von Alexander Falk dann zum 14:14 (28.) egalisieren. Mit einem Remis ging es dann auch in die Pause, auch weil die Gäste nach dem 15:15 von Jerome Müller die schnelle Mitte verpassten und die zurücklaufenden Eulen-Spieler clever die Uhr runterlaufen, als die Recken den Ball bis in die gegnerische Hälfte geworfen hatten. 

Nach dem Seitenwechsel konnte Jonathan Scholz die Eulen nach vorne werfne. Der Linksaußen agierte defensiv nun auf der Spitze einer 5:1-Abwehrformation, die vor allem die Kreise von dem auf Rückraum Mitte agierenden Kai Häfner stören sollte. Doch die Niedersachsen kamen mit dieser taktischen Variante gut zurecht, die Eulen hingegen kassierten durch die daraus resultierenden Lücken zwei Zeitstrafen und Kastening konnte dann zum 16:18 (36.) kontern. 

Die 6:0-Abwehr der Recken war hingegen deutlich aggressiver als noch in Halbzeit eins, auch Pevnov war zumindest für die Abwehr wieder auf das Parkett zurückgekehrt. Vorne scheiterte Brozovic an Asanin, Jerome Müller konnte mit seinem fünften Tor zum 18:18 (40.) egalisieren. 

Die Partie blieb weiterhin eng umkämpft, beim 19:20 (44.) nahm Benjamin Matschke noch einmal eine Auszeit, um bei seinem Team noch einmal nachzujustieren. Stefan Salger, der Entlastung für Jerome Müller war, konnte noch einmal ausgleichen, doch dann kamen die Recken ins Rollen. Häfner nutzte ein Missverständnis zwischen Spiler und Müller aus und konterte zum 21:24 (50.). 

 
Den Eulen fehlte es nun an Durchschlagskraft gegen die 6:0-Abwehr der Niedersachsen, eine Vorentscheidung hätte dann schon der von Ziemer parierte Siebenmeter von Durak beim Stand von 22:25 (54.) sein können, doch die Recken ließen die Chance auf die mögliche Vier-Tore-Führung liegen. Der zurückgekehrte Hanemann hielt seine Mannschaft im Spiel, Falk und Salger sorgten mit dem 24:25 (56.) noch einmal für Spannung. 


Die Friedrich-Ebert-Halle kochte und als Hanemann dann beim Stand von 25:26 (59.) auch gegen Häfner zur Stelle war, hielt es niemanden mehr auf den Plätzen. Benjamin Matschke nahm seine letzte Auszeit und sagte die finalen Anweisungen durch. Dietrich zog gegen Brozovic eine Zeitstrafe und schaffte das Anspiel auf Stüber - der konnte den Vorteil aber nicht nutzen und scheiterte an Ziemer. 

Die Recken versuchten im Angriff nun die Zeit herunterzuspielen, die Eulen versuchten mit einer offenen Abwehr zu einem schnellen Ballgewinn zu kommen. Auch Carlos Ortega gab seine letzten Anweisungen, die Recken schafften im Anschluss noch einmal den Ball zu Pevnov an den Ball zu bekommen, doch dieser scheiterte an Hanemann. Da jedoch Salger beim Versuch zur Abwehr leicht im Wurfkreis war, gaben die Schiedsrichter noch einen finalen Siebenmeter - Kastening sorgte vom Strich für den 25:27-Endstand. 
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-112528.html

 
 
 
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© Rosemarie Brenner