Heimspiel - Das Sportmagazin
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TSG 1899 Hoffenheim

Glückliches Remis für die TSG in der Nachspielzeit! Hoffenheim fällt über lange Strecken gegen Frankfurt wenig ein. Mark Uth gelingt in den Schlusssekunden der Ausgleich.

Im Vergleich zum 3:0-Sieg beim 1. FC Köln wartet TSG-Coach Nagelsmann mit einer Veränderung in der Startelf auf: Lukas Rupp darf für Nadiem Amiri im Mittelfeld ran.

 

Ohne großes Abtasten startet die Partie nach der Länderspielpause in der Sinsheimer Wirsol Rhein-Neckar-Arena. Beide Mannschaften versuchen in den ersten Minuten druckvoll zu agieren. Einen Schuss von Sandro Wagner aus rund elf Metern halbrechter Position kann Eintracht-Keeper Lukas Hradecky locker abfangen (9. Minute). 

Kurz darauf klingelt es dann im Kasten von TSG-Keeper Oliver BaumannKevin-Prince Boateng schnappt sich im Mittelfeld einen Querpass von Lukas Rupp, Kerem Demirbaykann den Körper nicht richtig reinstellen. Boateng zieht aus gut 25 Metern sofort ab. Baumann steht vier Meter vor dem Tor, der Ball senkt sich über hinweg (13.). Danach fällt den Hoffenheimern nicht viel ein. 

 

 

Die TSG wird bei Ballbesitz sofort unter Druck gesetzt, schenkt die Bälle zu schnell her, kommt nicht in die Zwischenräume. Frankfurt steht kompakt und schaltet nach Ballbesitz schnell um. Mijat Gacinovic stellt die TSG-Defensive immer wieder vor Probleme. Marc Stenderas Schuss (29.) von der Strafraumkante kann Baumann sicher üben. Ein Schlenzer von Gacinovic (38.) aus guter Position geht deutlich am Tor vorbei.

Hoffenheim fällt wenig ein, kommt aber kurz vor der Pause fast doch noch zum Ausgleich: Mark Uth spritzt in einen Querpass von Eintracht-Torwart Hradecky und findet Wagner im Sturmzentrum. Dessen Schuss aus streift nur den rechten Außenpfosten (41.).

Hoffenheim kommt mit mehr Druck aus der Halbzeit. Nagelsmann bringt Serge Gnabry für Rupp (53.) und Andrej Kramaric für Sandro Wagner (63.). Die Frankfurter stehen gut und lassen in Strafraumnähe nichts zu, können aber nicht mehr so stark für Entlastung sorgen wie in der ersten Halbzeit.

 

Den Hoffenheimern fällt aber insgesamt zu wenig ein. Nadiem Amiri ersetzt Geiger für die Schlussviertelstunde. Die Chancen haben aber die Frankfurter: Ante Rebic tankt sich auf links durch. Sein Schuss aus kurzer Distanz pariert Baumann aber mit einem Superreflex (79.). Amiri und Grillitsch versuchen es in den Schlussminuten mehrfach aus der Distanz – ohne Erfolg. 

In der Nachspielzeit dann doch noch der glückliche Ausgleich  für die TSG! Serge Gnabry kommt über links in den Strafraum, setzt sich gegen Salcedo durch und gibt den Ball in die Mitte. Am Fünfer lauert Mark Uth und knallt das Leder ins Tor. 

Insgesamt ein glückliches Remis für die TSG, der trotz fast 70 Prozent Ballbesitz gegen kompakte Frankfurter zu wenig eingefallen ist.

 

Am Donnerstag (23. November/21:05 Uhr) geht es für die TSG Hoffenheim in der Europa League zum portugiesischen Vertreter Sporting Braga.

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© Rosemarie Brenner