Heimspiel - Das Sportmagazin
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TSG 1899 Hoffenheim

 

 

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Gegen starke Hoffenheimer ist der HSV in nahezu allen Belangen unterlegen. Während sich die TSG über wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze freut, bleibt die Situation der Hamburger bitterernst.

 

 

„Wenn wir ranrücken wollen, müssen wir gewinnen.“ Die Vorgabe von Christian Titz, dem dritten Saisontrainer des Hamburger SV, war eindeutig. Halbe Sachen kann es für den Tabellenvorletzten auf der Schlussgeraden der Fußball-Bundesliga nicht mehr geben – andernfalls stiege der Dino erstmals in seiner Geschichte ab. Die Aufgabe am Samstag jedoch war mindestens so schwer wie beim 3:2-Erfolg über den Tabellenzweiten Schalke 04 vor einer Woche. In Sinsheim gab es für die Gegner der TSG 1899 Hoffenheim zuletzt nichts zu holen.

Beim Tabellenfünften mit stabiler Europacup-Tendenz verloren die mitbedrohten Wolfsburger 0:3 und der Tabellenletzte Köln gar 0: 6. Der HSV machte es nur ergebnistechnisch besser. Die 0:2-Niederlage durch die Tore von Gnabry (18. Minute) und Szalai (27.) brachte die Norddeutschen dem Sturz in die zweite Liga noch ein Stück näher. Nur noch vier Gelegenheiten bieten sich den Hamburgern das anscheinend Unabwendbare zu verhindern.„Wenn wir ranrücken wollen, müssen wir gewinnen.“ Die Vorgabe von Christian Titz, dem dritten Saisontrainer des Hamburger SV, war eindeutig. Halbe Sachen kann es für den Tabellenvorletzten auf der Schlussgeraden der Fußball-Bundesliga nicht mehr geben – andernfalls stiege der Dino erstmals in seiner Geschichte ab. Die Aufgabe am Samstag jedoch war mindestens so schwer wie beim 3:2-Erfolg über den Tabellenzweiten Schalke 04 vor einer Woche. In Sinsheim gab es für die Gegner der TSG 1899 Hoffenheim zuletzt nichts zu holen.

Wie ein Albtraum kam den Hamburgern indes die erste Hälfte vor, die zu ihrem eigenen Erstaunen nur mit einer 2:0-Führung für die Kraichgauer nach Treffern des überragenden Gnabry und des wuchtigen Szalai zu Ende ging. Obwohl Titz’ Team nicht einmal schlecht spielte, übertrieben es die Hamburger mit ihrer offensiven Naivität. Ein etwas defensiverer Ansatz wäre wohl verträglicher für den HSV gewesen. So aber reihte sich Chance an Chance für die kaum zu greifenden Hoffenheimer.

 

Exemplarisch hierfür stand eine Szene, als der Hamburger Torhüter Pollersbeck einen Kopfball Szalais gegen den rechten Pfosten wuchtete, von wo auch Kaderabeks anschließender Schuss abprallte (39.). Vergessen war da längst Hübners vermeintlicher Treffer, dem Schiedsrichter Osmers nach Rücksprache mit dem Videoassistenten die Anerkennung verweigerte, weil Gnabry beim Schuss sichtbehindernd im Abseits stand (8.). Der HSV besaß nur eine kapitale Gelegenheit, die Baumann nach Sakais Schuss im Flug zunichte machte (35.). „Wir hätten auch früher und mehr Tore machen können“, sagte Nagelsmann.

Nach der Pause beruhigte sich auch das Hoffenheimer Spiel zusehends, weil von den Hamburgern keine Gefahr mehr drohte. Einen weiteren Hoffenheimer Abseitstreffer durch Akpoguma erkannte Osmers nach abermaliger Kontaktierung des Videoassistenten ab (73.). Darüber aufregen wollte sich angesichts der eindeutigen Verhältnisse niemand mehr.

„Der Hamburger SV war ein guter Gegner“, sagte TSG-Trainer Julian Nagelmann dennoch. Und auch Titz hatte gute Ansätze bei seiner Mannschaft gesehen, wie er nach der Partie anfügte: „Hoffenheim ist zurecht 2:0 in Führung gegangen, doch die zweite Halbzeit hat Mut gemacht.“

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© Rosemarie Brenner