Heimspiel - Das Sportmagazin
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Rhein-Neckar Löwen

Eine gute Viertelstunde hatten die Rhein-Neckar Löwen Probleme mit dem Gast aus Wetzlar, eine Umstellung auf eine 5:1-Deckung und einige einfache Treffer aus dem Gegenstoß ebneten dann aber den Weg zum einem 17:11 zur Pause. Vor 10.023 Zuschauer behaupteten die Gastgeber den Vorsprung im zweiten Abschnitt, dank einer weiterhin guten Defensive sowie der Paraden von Mikael Appelgren. Bester Schütze der Partie war Andy Schmid mit 7/2 Treffern, den Schlusspunkt setzte Hendrik Pekeler mit einem Gegenstoß zum 34:25. Der Titelverteidiger führt die Tabelle weiterhin an, vier Minuspunkte hat Verfolger Flensburg, der morgen auf Gummersbach trifft, mehr auf dem Konto. Wetzlar verpasste unterdessen den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz.
Die Rhein-Neckar Löwen setzten durch Alexander Petersson das erste Tor der Partie, doch Filip Mirkulovski glich den ersten und auch den zweiten Treffer des Isländers aus. In den tempo- und torreichen Anfangsminuten legten Mads Mensah Larsen und Andy Schmid mit einem Doppelschlag dann beim 4:2 erstmals zwei Tore zwischen die Konkurrenten. Grundlage dafür war ein von Mikael Appelgren parierter Siebenmeter und eine Überzahl, die erste Drei-Tore-Führung konnte Benjamin Buric aber mit einer Glanztat verhindern - der Wetzlarer Torhüter fischte einen Heber von Filip Taleski weg. 

Alexander Hermann, Max Holst, Joao Ferraz sowie Filip Mirkulovski und Jannik Kohlbacher sorgten in der Folge bis zum 8:7 allerdings jeweils umgehend für den Anschlusstreffer. Wetzlar ließ sich in der ersten Viertelstunde nicht abschütteln, der Favorit reagierte mit einer Umstellung in der Deckung. Die Gastgeber agierten fortan mit einem 5:1-Abwehrverbund mit Hendrik Pekeler auf der vorgezogenen Position. Und diese Variante sollte den Gästen aus Wetzlar bis zur sechzigsten Minute Probleme bereiten. 

Wetzlar unterliefen nun Fehler und die Rhein-Neckar Löwen bestraften diese jeweils umgehend - ein lupenreiner Hattrick von Gudjon Valur Sigurdsson sorgte für das 11:7. Kai Wandschneider reagierte, Wetzlar nahm die Auszeit. Danach konnte Joao Ferraz zwar eine gute Kombination erfolgreich abschließen, doch die Rhein-Neckar Löwen gaben weiter den Ton an. Immer wieder gelangen einfache Treffer aus dem Gegenstoß, zudem war Mikael Appelgren immer wieder zur Stelle. Auch Buric parierte im ersten Abschnitt gut, in den letzten Minuten aber sorgte dann Appelgren für ein Plus zwischen den Pfosten. 

Wetzlar profitierte von einer kuriosen Situation: Als Andy Schmid in Unterzahl nach hinten eilte, einen Wurf auf das verwaiste Tor abwehrte und danach in den Kreis lief, entschieden die Unparteiischen auf Siebenmeter. Diesen verwandelte Holst, der Ärger auf der Bank der Löwen verflog aber schnell. Kim Ekdahl du Rietz erzielte einen sehenswerten Treffer, legte in Überzahl nach und mit dem 17:10 durch einen Gegenstoß von Hendrik Pekeler war die Vorentscheidung bereits gefallen - auch wenn Wetzlar die letzten Sekunden durch Alexander Hermann noch zum 17:11-Pausenstand nutzten. 

Zu Beginn des zweiten Abschnitts legte Patrick Groetzki für Hendrik Pekeler auf, Wetzlar aber hielt im Schlagabtausch den Abstand zunächst konstant - zumindest bis zum 21:15, den Jannik Kohlbacher an zukünftiger Wirkungsstätte erzielt hatte. Ein Doppelschla von Andy Schmid und Kim Ekdahl du Rietz sorgte dann für die erste Acht-Tore-Führung, Kai Wandschneider nahm eine Auszeit. Doch die Rhein-Neckar Löwen legten nach, ein Gegenstoß von Patrick Groetzki und ein weiterer Pekeler-Treffer legten beim 25:15 erstmals zehn Treffer zwischen die Konkurrenten. 

Wetzlar fing sich in der Folge wieder, auch weil die Hausherren nicht mehr mit der letzten Konsequenz agierten. Den Gästen gelangen einige gute Aktionen, das Heft aber behielt der amtierende Meister fest in der Hand. Nicht einmal ansatzweise öffneten die Rhein-Neckar Löwen die Tür für eine Aufholjagd des Außenseiter, der nicht mehr näher als auf sieben Tore herankommen sollte. Zudem war auch weiterhin Appelgren ein Faktor und als Kim Ekdahl du Rietz und Hendrik Pekeler auf 34:25 erhöhten, drohte Wetzlar erneut ein zweistelliger Abstand. Ein Fehlwurf eröffnete die Möglichkeit, doch die Löwen ließen unter den Stehenden Ovationen der Halle die letzten Sekunden verrinnen. 

Halbfinale um den DHB-Pokal steigt am 5. Mai in Hamburg

Die Rhein-Neckar Löwen treffen im Halbfinale um den DHB-Pokal am Samstag, 5. Mai 2018, auf den SC Magdeburg. Dies ergab die Auslosung am gestrigen Abend im Anschluss an die letzte Viertelfinalbegegnung Füchse Berlin – SC Magdeburg in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Im zweiten Halbfinale des REWE Final Four treffen die TSV Hannover-Burgdorf und die HSG Wetzlar aufeinander.  Die Halbfinals wurden von Diskuswerfer Robert Harting gezogen. Harting, bekennender Handballfan, ist in dieser Disziplin Olympiasieger sowie mehrmaliger Welt- und Europameister.

Eintrittskarten zum REWE Final Four können Fans der Rhein-Neckar Löwen ausschließlich über die Homepage der Rhein-Neckar Löwen bestellen.

 

Das REWE Final Four im Überblick:

Samstag, 05. Mai 2018

15:15 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf - HSG Wetzlar
18:00 Uhr: SC Magdeburg - Rhein-Neckar Löwen

Sonntag, 06. Mai 2018

11.45 Uhr: Finale um die Deutsche Amateur-Pokalmeisterschaft
15:15 Uhr: Finale um den DHB-Pokal 2017/18  

Die Ansetzung obiger der Halbfinalpaarungen kann sich nach Abstimmung mit den übertragenden Sendern Sky und ARD ändern. Eine verbindliche Information erfolgt in Kürze. Das 1. Halbfinale und das Finale um den DHB-Pokal 2018 werden erstmals live in der ARD gezeigt. Das 2. Halbfinale überträgt Sky. Auch die ARD-Paarungen werden parallel vom Rechtinhaber Sky live übertragen.        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur zusammen ist der Titel-Hattrick möglich

 

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© Rosemarie Brenner