Heimspiel - Das Sportmagazin
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Rhein-Neckar Löwen

Starker Auftritt, aber am Ende keine Punkte: GWD Minden bot den Rhein-Neckar Löwen am Donnerstagabend lange Paroli, musste sich am Ende jedoch mit 26:31 (15:17) geschlagen geben. Nach einem guten Start hielten die Ostwestfalen das Spiel bis in die zweite Halbzeit offen und lagen in der 37. Minute noch mit 19:18 in Front. Die Mannheimer blieben jedoch cool und setzten sich auch dank der Paraden von Mikael Appelgren ab. Bester Werfer war Jerry Tollbring mit neun Toren vor dem achtfachen Torschützen Jannik Kohlbacher, Christoffer Rambo traf siebenmal für GWD.

 

Gastgeber GWD Minden legte einen guten Start hin und lag nach Treffern von Magnus Gullerud und Christoffer Rambo mit 2:0 (4.) in Front. Die Rhein-Neckar Löwen erlaubten sich zu viele Fehler und wurden von dem couragierten Auftritt etwas überrascht. Luka Zvizek hinterlief die Abwehr und erzielte das 5:3 (11.). Auch im weiteren Spielverlauf griff GWD immer wieder auf Einläufer zurück. 

Dass die Mindener nicht deutlicher führten, verdankten die Löwen einzig und allein ihrem Keeper. Mikael Appelgren nahm GWD zwei Gegenstöße ab, die durch Ballverluste der Mannheimer entstanden waren. Nikolaj Jacobsen reagierte mit einer Auszeit und zeigte sich in der Ansprache sichtlich unzufrieden. Mit Erfolg: Seine Mannschaft wachte auf und ging durch Jerry Tollbring erstmals in Führung (7:6, 14.). 

Nach dem 9:7 (16.), was erneut auf das Konto von Tollbring ging, war es Frank Carstens, der die Grüne Karte legte. Obwohl Appelgren kurz darauf erneut eine hundertprozentige Chance parierte, kam Minden wieder zum Ausgleich. Zvizej glich erst zum 9:9 (19.) aus und legte wenig später das 12:12 (24.) nach. Die Mannheimer hatten Probleme, die Einläufer zu verteidigen und konnten Minden einfach nicht abschütteln. Mit 17:15 für die Löwen ging es in die Kabine. 


Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-112527.html

Minden kam nach Wiederanpfiff jedoch gut aus der Kabine und glich durch zwei schnelle Treffer aus (17:17, 32.). In den folgenden Minuten hielt das Team von Frank Carstens das Spiel offen und ging bei angezeigtem Zeitspiel sogar erneut in Führung: Rambo hämmerte den Ball zum 19:18 (37.) in die Maschen. Mit zwei Paraden hatte Christensen großen Anteil daran. 

Kurz darauf kassierte Marian Michalzik nach einer Aktion gegen Andy Schmid die erste Zeitstrafe der Partie, doch die Löwen konnten daraus kein Kapital schlagen. Ein Wurf ging über das Tor und der hereinlaufenden Christensen schnappte sich den Ball aus der Luft. Auch in das Spiel der Mindener schlichen sich jedoch nun vermehrt Fehler an, was die Gastgeber teuer bezahlten. 

Die Löwen setzten sich mit einem 6:2-Lauf auf 24:21 (46.) ab. Ein Mittel war auch der siebte Feldspieler, den Jacobsen kurz zuvor gebracht hatte. Entscheidender Faktor war jedoch weiterhin die starke Leistung von Appelgren, der an diesem Abend zahlreiche Paraden für sich verbuchen konnte. Carstens zog angesichts des angewachsenen Rückstandes die Auszeit. 

Dieses Mal konnte seine Mannschaft jedoch keine Aufholjagd mehr starten. Die Löwen hatten sich stabilisiert und spielten vorne nun druckvoller. Der wiederholt in Szene gesetzte Jannik Kohlbacher stellte erstmals auf fünf Tore (27:22, 51.). Patrick Groetzki erhöhte auf sechs Treffer und sorgte damit für die Vorentscheidung. GWD fing sich noch einmal und hielt den Rückstand im Rahmen. Am Ende siegten die Löwen mit 31:26. 
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-112527.html

 

 

Der deutsche Handball-Vizemeister Rhein-Neckar Löwen hat in der Champions League eine unerwartete Niederlage eingesteckt.

Am 12. Spieltag unterlagen die Löwen beim zehnmaligen weißrussischen Meister HC Meschkow Brest 24:27 (12:15). Durch die zweite Niederlage in Folge blieben die Mannheimer zwei Spieltage vor Abschluss der Gruppenphase mit zwölf Punkten auf Platz fünf in der Gruppe A. Keine 48 Stunden nach dem Bundesligaspiel in Minden (31:26) schienen die Löwen im Universal-Sportkomplex "Wiktorija" die Reisestrapazen ins knapp 1.350 Kilometer entfernte Brest noch nicht ganz weggesteckt zu haben.

Nach acht Minuten liefen die Gäste einem 1:5-Rückstand hinterher, den die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen bis zur Pause nur auf drei Tore (12:15) verkürzen konnte. Nach dem Seitenwechsel kamen die Löwen, bei denen Gudjon Valur Sigurdsson und Andre Schmid mit jeweils fünf Treffern die besten Werfer waren, zwischenzeitlich auf 16:17 (38.) heran. In der Schlussphase scheiterten die Gäste mehrfach am glänzend aufgelegten Meschkow-Keeper Iwan Mazkewitsch, der den verdienten Sieg der Gastgeber festhielt.

 



Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-3-109523.html


Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-3-107709.html
 
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© Rosemarie Brenner