Heimspiel - Das Sportmagazin
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FC Arminia 03 Ludwigshafen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Arminia holt durch einen couragierten Auftritt in der zweiten Halbzeit ein verdientes 1:1-Unentschieden bei Schott Mainz. Dieser Punktgewinn sollte nach dem Spiel aber in den Hintergrund geraten.

Das Spiel beginnt wie so oft in dieser Saison mit einem frühen Rückstand für die Arminia, denn bereits in der 14. Minute geht Schott Mainz mit 1:0 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt dominieren die Gastgeber das Spiel und in der 18. Minute verhindert nur die Latte den zweiten Treffer. Im Gegenzug hat Nico Pantano die hundertprozentige Chance zum Ausgleich als er alleine auf den Torhüter zuläuft, aber an eben diesem scheitert.

Das bleibt auch die einzige Möglichkeit für die Arminia im ersten Durchgang. Schott Mainz kontrolliert das Spiel, kommt aber nur noch in der 32. Minute gefährlich vor das Tor von Kevin Urban.

Mit der knappen Führung geht es auch in die Kabinen.

Zur 2. Halbzeit ändert Trainer Heiko Magin das Spielsystem von 5-4-1 in eine offensivere Ausrichtung und bringt mit Nico Gronbach und Jannik Styblo zwei frische Kräfte auf den Platz. Und eben dieser Jannik Styblo sorgt in der 49. Minute mit einem sehenswerten Treffer für den 1:1-Ausgleich.

Durch die Systemumstellung ist das Spiel jetzt offener, denn auch die Arminia kommt zu einigen Entlastungsangriffen, auch wenn Mainz weiterhin die gefährlichere Mannschaft mit den besseren Chancen bleibt.

Die Arminia liefert einen tollen Fight und jeder einzelne Spieler zeigt 100 Prozent Einsatz.

Auch wenn die Gastgeber noch das ein oder andere Mal gefährlich vor dem Tor von Kevin Urban auftauchen, bleibt es am Ende beim 1:1. Ein verdienter Punktgewinn, den sich die Arminia durch eine geschlossene Mannschaftsleistung verdient hat.

Die Freude darüber ist aber nur von kurzer Dauer, denn kurz nach dem Spiel verkündet Trainer Heiko Magin seinen Abschied zum Saisonende.

 

Heiko Magin verläßt die Arminia zum Saisonende und wird Sportlicher Leiter beim SV Rülzheim.

Heiko Magin:

"Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen und hat absolut nichts mit der Mannschaft oder dem Verein zu tun. Ganz im Gegenteil, ich habe hier viele Freunde gefunden, habe aber auch gemerkt, dass der Trainerjob nicht das Richtige für mich ist. Dieser Job ist mit viel Zeitaufwand verbunden und sehr stressig. Ich habe gemerkt, dass ich das so auf Dauer nicht leisten kann." Heiko wird in der neuen Saison Sportlicher Leiter beim SV Rülzheim.

 

Markus Impertro:"

Heiko hat uns seine Entscheidung am Montag mitgeteilt, die wir akzeptieren und respektieren müssen. Wir wollen die Saison mit Heiko zu Ende spielen, führen aber ab sofort Gespräche mit Nachfolgekandidaten und müssen schauen, was sich ergibt." 

Karsten Knäuper

Redaktion

 

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