Heimspiel - Das Sportmagazin
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1. FC Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern hat im Südwestderby ein kleines Ausrufezeichen gesetzt: Die Roten Teufel entführten beim knappen 1:0-Erfolg alle drei Punkte aus dem Wildparkstadion. Dadurch wurde gleichzeitig die Sieglosserie des Karlsruher SC verlängert, wobei besonders die Offensive der Badener enttäuschte.

 

KSC-Coach Alois Schwartz stellte seine Mannschaft nach dem 1:1 in Zwickau auf zwei Positionen um: Gordon (nach Gelb-Rot-Sperre) und Stiefler (nach Gelbsperre) kehrten in die Anfangsformation zurück, Kobald und Choi mussten dafür weichen.

Kaiserslauterns Trainer Sascha Hildmann nahm nach dem 0:0 gegen Halle drei Veränderungen vor: Fechner, Pick und Kühlwetter begannen für Gottwalt, Biada und Thiele.

 

 

Vom Start weg lieferten sich beide Mannschaften einen intensiven Fight, der im ersten Abschnitt wenige spielerische Highlights übrig ließ. Die erste Chance der Partie hatte der FCK, doch nach einer Ecke von rechts zielte Verteidiger Kraus ein Stück zu hoch (4.). In der Folge verstrickten sich die Kontrahenten in vielen knackigen Derby-Zweikämpfen, die den Spielfluss hemmten.

 

 

Erst in der 25. Minute ging mal wieder ein Raunen durchs Stadion: Pick zielte am Strafraum knapp links neben das Tor. Im direkten Gegenzug lief KSC-Angreifer Fink auf Grill zu, scheiterte aber unter Bedrängnis aus halblinker Position am Lauterer Schlussmann (26.). Mehr Highlights hatten die ersten 45 Minuten schlichtweg nicht zu bieten.

Nach dem Seitenwechsel reagierte Hildmann und brachte Jonjic für den bereits vorbelasteten Hemlein (46.). Die erste dicke Chance des zweiten Durchgangs gehörte aber dem KSC: Camoglu setzte sich sehr einfach gegen Sickinger durch, setzte seinen Rechtsschuss aber an den linken Außenpfosten (52.).

 

Wenig später nahm Schwartz auch seinen ersten Wechsel vor, der ehemalige FCN-Trainer ersetzte den blassen Fink durch Choi (64.). Bis auf eine Halbchance blieb der KSC aber weiter einiges schuldig. Und so fiel das Tor auf der anderen Seite: Kühlwetter steckte mit Übersicht rechts in den Strafraum zu Schad durch, der das Leder ins rechte untere Eck setzte - 1:0 (76.).

In der Folge war Lautern dem zweiten Tor deutlich näher als der KSC seinem ersten. Speziell in der 85. Minute: Kühlwetter traf nur den linken Pfosten, ehe Sternberg am überragend reagierenden Uphoff scheiterte. So blieb es beim am Ende nicht unverdienten 1:0-Erfolg für den 1. FC Kaiserslautern.

 

Zusammen 
bringen wir den Betze zum Beben...

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© Rosemarie Brenner