Heimspiel - Das Sportmagazin
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1. FC Kaiserslautern

 

Ein Fußballspiel auf überschaubarem Niveau zwischen Kaiserslautern und Bochum endete torlos. Die Roten Teufel hatten die besseren Chancen und in einer Szene Pech, als Aluminium im Weg stand. Für den FCK waren es zwei verlorene Punkte. Unter dem Strich blieben allerdings beide Offensivreihen einiges schuldig.

 

 

FCK-Coach Jeff Strasser nahm nach dem 1:3 bei Jahn Regensburg drei Wechsel vor: Kessel, Osei Kwadwo und Borrello begannen für Guwara (nicht im Kader), Atik (Nasenbeinbruch) und Shipnoski (Bank).

Bochums Trainer Jens Rasiejewsk, der nach seiner Beförderung erstmals als Cheftrainer an der Seitenlinie stand, war im Vergleich zum torlosem Remis gegen Düsseldorf zu zwei Veränderungen gezwungen: Stöger (Sperre nach Ellbogenschlag) und Hintereseer (Gelb-Rot-Sperre) mussten zuschauen, für sie rückten Saglam und Wurtz in die Startelf.

Zu Beginn der Partie überließ Kaiserslautern den Gästen den Ball und zog sich weit zurück. Bochum hatte früh im Spiel eine gute Chance, Eisfeld brachte auf seinen Abschluss im Strafraum allerdings keinen richtigen Druck (7.). Die Roten Teufel schauten sich die Begegnung einige Minuten an, um dann aktiver zu werden. Borrello versuchte es zweimal aus der Distanz (15., 16.). Die Hausherren blieben nun am Drücker, Osei Kwadwo hatte eine gute Kopfballchance im Sechzehner - vergab allerdings kläglich (20.).

Angetrieben von den Fans blieben die Pfälzer am Drücker, Kessels Abschluss im Sechzehner wurde geblockt (25.). Vier Zeigerumdrehungen später dann die beste Chance im ersten Durchgang: Mwenes Flanke landete bei Abu Hanna, dessen Kopfball kratzte Riemann gerade so vor der Linie weg. Vom VfL war offensiv lange nichts zu sehen, Eisfeld näherte sich mit seinem direkten Freistoß dem Tor von Müller wieder etwas an (34.). Da kurz vor der Pause der agile Mwene etwas zu hoch gezielt hatte (45.), ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

 

Der zweite Durchgang begann wie der erste, mit mehr Ballbesitz für die Revier-Elf. Vor beiden Toren war allerdings nicht viel los. Die Partie plätscherte so dahin, da fasste sich der eingewechselte Shipnoski ein Herz und jagte den Ball aus der Distanz an die Latte (58.). Aber ein Weckruf war diese Chance nicht, anschließend gab es für die Zuschauer am Betzenberg weiter fußballerische Magerkost zu sehen. Beiden Mannschaften fehlten offensiv die zündenden Ideen, klar war bei beiden Teams das Selbstvertrauen nicht da. Andersson fehlte bei seinem Kopfball in der 66. Minute das Timing.

Es war ein schwaches Fußballspiel, das dem Ende entgegen plätscherte. Weder Lautern noch Bochum gingen das große Risiko ein und machten den Anschein, unbedingt drei Punkte mitnehmen zu wollen. In der 79. Minute zappelte der Ball zwar im Netz der Pfälzer, aber Diamantakos hatte den Ball vorher klar mit der Hand mitgenommen. Das war es auch schon an Highlights in der Schlussphase und die Begegnung endete folgerichtig 0:0. Ein Punkt, der keinem der beiden Mannschaften weiterhilft.

Beide Teams haben nun erst einmal zwei Wochen Pause. Anschließend gastiert Kaiserslautern am Montag (20.30 Uhr), 20. November, in Dresden.

 

Zusammen 
bringen wir den Betze zum Beben...

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© Rosemarie Brenner