Heimspiel - Das Sportmagazin
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1. FC Kaiserslautern

Mit seiner vielleicht besten Saisonleistung besiegte der 1. FC Kaiserslautern den KFC Uerdingen vor heimischer Kulisse verdient mit 2:0. In einer zuerst umkämpfen Partie erspielten sich die Pfälzer ein deutliches Chancenplus, Hemlein gelang nach einer knappen Stunde die sehenswerte Vorentscheidung. Essenziell wichtig war aber auch der Auftritt von Thiele.

 

 

 

 

FCK-Coach Michael Frontzeck änderte seine Anfangsformation nach der 0:2-Niederlage in Osnabrück auf zwei Positionen: Fechner und Kühlwetter wurden durch Biada und Hemlein ersetzt.

Uerdingens Trainer Stefan Krämer nahm nach dem 2:1-Erfolg gegen Jena ebenfalls zwei Änderungen vor: Der rechtzeitig fit gewordene Stammkeeper Vollath und Dorda rückten für Benz und Litka in die Startelf.

Ein Spitzenspiel der dritten Liga: Der vor dem Spieltag Tabellenzweite aus Uerdingen gastierte beim Aufstiegsaspiranten aus Kaiserslautern. Für den FCK näherte sich Hemlein bereits früh an (2.), ehe die Krämer-Elf bemüht war, die Zügel in die Hand zu nehmen. Ein Freistoß von Kefkir sorgte für Probleme (10.). Lauterns zunächst überschaubare Ansätze nach vorne intensivierten sich, als Löhmannsröben mit zwei tollen Zuspielen Thiele in Szene setzte: Die beiden wuchtigen Abschlüsse des Angreifers konnten von Gäste-Keeper Vollath aber stark pariert werden (26., 32.). Den dritten, mehr zufällig entstanden, verschenkte Thiele aus 13 Metern aber leichtfertig (33.).

Den Krefeldern fiel nach vorne wenig ein. Und hinten verteidigten sie einmal fahrlässig. Schorch, Maroh und Vollath räumten den auf der Grundlinie durchgedribbelten Thiele ab - Elfmeter. Mittelfeldstratege Bergmann verwandelte souverän zum 1:0-Pausenstand (43.).

Die zweiten 45 Minuten knüpften da an, wo die ersten aufgehört hatten. Hemlein köpfte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff nach Biada-Flanke knapp am langen Pfosten vorbei (47.). Und Uerdingen kam offensiv kaum zur Entfaltung. Ganz starke Pfälzer bestraften dies nach 56 Minuten sehenswert: Nach einer missratenen Kopfballabwehr der Gäste zimmerte Hemlein das Runde aus gut 20 Metern direkt ins lange Eck des Eckigen - 2:0. Das Aufbäumen der Gäste kam zu spät, war aber auch nicht zwingend genug. Der umtriebige Kefkir brach wiederholt über links durch, seine Hereingaben verpasste Beister (74.) und am langen Pfosten bekam Aigner sie nicht mehr auf das Tor (79.). Auch für den sich aufreibenden Thiele war der Winkel wenig später zu spitz (84.).

Im Anschluss an die Pleite beim Tabellenführer in Osnabrück fuhr Kaiserslautern seinen dritten Sieg aus den letzten vier Spielen ein. Nach drei Siegen in Serie in Liga und Landespokal verloren die Krefelder Aufsteiger dagegen wieder.

Zusammen 
bringen wir den Betze zum Beben...

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© Rosemarie Brenner